Häuser zum Wachsen und Schrumpfen

Reihenhäuser Joseph-Teusch-Straße, Köln
Projekt 2002

Auf den fünf Parzellen einer Erbengemeinschaft sollten Reihenhäuser entstehen, die teils selbst genutzt, teils verkauft werden sollten.
Begünstigt durch die Grundstücksbreiten von 6,6m bzw. 7,2m konnte eine Typologie entwickelt werden, die Spielraum für unterschiedlichste Raumbedürfnisse und Lebensumstände bietet.
Voraussetzung für diese Variabilität ist ein – auf Wunsch - abschließbares Treppenhaus sowie ein nutzungsneutraler Raum in Gebäudemitte, der je nach Erfordernis für Ankleide, Bad oder interne Treppe verwendet werden kann. Jedes Haus kann in bis zu drei Wohneinheiten geteilt werden. Ebenso gut können zwei Ebenen durch eine Spindeltreppe intern verbunden werden und nur das EG oder das DG vermietet werden. Der hierfür erforderliche Deckendurchbruch ist konstruktiv vorgerichtet und könnte gegebenenfalls sogar für einen behindertengerechten Aufzug verwendet werden.

Aufgrund von Uneinigkeiten innerhalb der Erbengemeinschaft wurden sämtliche Grundstücke an einen Investor verkauft.

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