Industriedenkmal scheibchenweise

Modernisierung Maschinenhalle, Grube Reden
Wettbewerb, 2003

Aufgabenstellung:
Der vom Verfall bedrohte Hallenkomplex der stillgelegten Grube Reden nahe Saarbrücken soll umgebaut werden zur Nutzung durch die Verwaltung von Landeskonservator und Archiv. Trotz einer Programmfläche von 2700qm sollen Charakter und Bausubstanz weitestgehend erhalten bleiben.

Unser Vorschlag sieht eine Aufstockung eines Teilbereichs vor ohne weitere Anbauten. Um die alten Außenwände nicht sanieren und durch den Einbau neuer Fenster verändern zu müssen, wird eine zweite Schale eingebaut. Durch geschickte Verteilung der Funktionsbereiche kann auf weitere Fensteröffnungen verzichtet werden. Der größte Teil der tagesbelichteten Arbeitsplätze befindet sich in dem neuen obersten Geschoss.

Um trotz der eingebauten Decken und Wände auch im Inneren die alten Hallenprofile in Erinnerung zu behalten, wird in zwei Abschnitten – scheibchenweise - der gesamte Hallenquerschnitt von Einbauten freigehalten. So kommen auch die beiden komplett erhaltenen Kranbahnen mitsamt Laufkatzen zur Geltung; sie akzentuieren die Eingangsbereiche und illustrieren die Arbeitsziele der dort ansässigen Denkmalpfleger.

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