Altes Forstamt bei Hillesheim
Umbau eines „Trierer Einhauses“ von 1826Baubeginn 10/2011
Neben den „Höfen“, bestehend aus mehreren Bauten unterschiedlicher Höhe, kennzeichnen insbesondere die „Einhäuser“ die landwirtschaftliche Bautypologie der Eifel. Das seit Oktober 2011 im Umbau befindliche „Trierer Quereinhaus“ von 1826 beeindruckt durch seine im Vergleich größeren Abmessungen und seine ursprüngliche Ausstattung. Innerhalb der Gruppe der Profanbauten waren es in der Eifel außer den Pfarrhäusern meist nur die Forstämter, denen ein gewisser Repräsentationsanspruch zugebilligt wurde.
Kennzeichen dieses leider lange Zeit unbewohnten Gebäudes, das darüber hinaus im Inneren einige Verunstaltungen ertragen musste, sind die größeren Raumhöhen, die Verwendung von Eiche anstelle von Nadelholz für die Deckenbalken und profilierte Türen und Türfutter. Auch gab es noch Reste von Raumbemalungen und Eichendielen zu entdecken.
Unsere Restaurierung von Wohnhaus und Wirtschaftsteil umfasst auch den Ausbau des Dachs. Scheune und Stall werden auch künftig nicht zu Wohnzwecken genutzt, sodass dieser imposante Raum, unbeschwert von Energie-Einsparverordnungen und DIN-Normen, mit all seinen Details erhalten bleiben kann: Heulöcher, verkittete Eisenfenster, Stalltüren, sichtbare Sparren aus Rundhölzern, Kyllpflaster aus Eierkieseln und vieles mehr.
Zurück zur Projektauswahl






